Löcher in der Wand fachgerecht verschließen vor dem Auszug

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Löcher in der Wand fachgerecht verschließen vor dem Auszug

Wenn Sie sich dem Auszug nähern, ist das Verschließen von Löchern in der Wand oft der letzte, aber entscheidende Schritt, um die Wohnung in einem ordentlichen Zustand zu hinterlassen. Bevor Sie beginnen, prüfen Sie die Größe des Loches, denn davon hängt die Technik ab. Für kleine Löcher, wie sie etwa von Bildernägeln oder Dübeln stammen, reicht es, die Ränder mit einem scharfen Messer von lose haftenden Tapetenresten zu befreien und anschließend mit einer fertigen Spachtelmasse zu füllen. Drücken Sie die Masse mit einem Spachtel fest in das Loch und ziehen Sie sie leicht über den Rand hinaus, da sie beim Trocknen minimal einfallen wird. Bei größeren Schäden, etwa nach dem Entfernen von Regalen oder einer TV-Halterung, sollten Sie zuerst einen Klebestreifen oder ein dünnes Holzstück hinter das Loch setzen, um eine stabile Unterlage zu schaffen. Danach tragen Sie die Spachtelmasse in zwei bis drei dünnen Schichten auf, wobei Sie jede Schicht gut trocknen lassen und zwischen den Schichten fein schleifen. So vermeiden Sie Risse und erzielen eine glatte Fläche, die später kaum noch sichtbar ist.


Nach dem Trocknen und Schleifen, vorzugsweise mit einem feinen Schleifpapier oder einem Schwamm, ist die Oberfläche idealerweise bündig mit der Wand. Nun kommt der wichtigste Schritt, der oft unterschätzt wird: das fachgerechte Überstreichen. Gestrichene Wände können Sie nicht nur spachteln und dann so lassen, denn die gespachtelte Stelle wird sich farblich deutlich abheben. Sie sollten daher die gesamte Wandfläche, mindestens aber einen großzügigen Bereich um das Loch, mit der Originalwandfarbe überstreichen, die Sie idealerweise beim Einzug aufbewahrt haben. Falls Sie keine Farbe mehr besitzen, tragen Sie vor dem Streichen eine dünne Schicht Grundierung auf, um ein unterschiedliches Saugverhalten zu vermeiden. Denken Sie auch an die Struktur: Bei Rauhfasertapeten müssen Sie die gespachtelte Stelle nach dem Trocknen mit dem gleichen Rauhfasermuster überkleben oder die Spachtelmasse strukturiert abziehen, bevor Sie streichen. Nur so verschwindet die Reparaturstelle vollständig und Sie müssen nicht befürchten, dass der Vermieter bei der Abnahme sofort kritisch auf die Stelle schaut.

https://laufcultur.de/  mehrere Löcher zu verschließen haben, arbeiten Sie systematisch von oben nach unten und lassen Sie ausreichend Trockenzeit zwischen den einzelnen Arbeitsschritten, denn Hektik führt oft zu unsauberen Kanten. Bevor Sie jedoch mit dem Spachteln beginnen, überlegen Sie, ob Sie die gesamte Wand neu streichen müssen – manchmal genügt es, die gespachtelten Stellen geschickt zu überstreichen, wenn die Wand ansonsten in einem guten Zustand ist. Gerade bei hellen Farben lohnt sich der Gang in den Baumarkt, um sich eine passende Farbe anmischen zu lassen; nehmen Sie dafür am besten ein Stück Tapete oder ein Foto mit. Und vergessen Sie nicht, nach dem Schleifen den Staub gründlich zu entfernen, sonst haftet die Farbe nicht sauber. Im Sinne einer ordentlichen Übergabe sollten Sie Ihre Mühe nicht darauf verwenden, die Spuren zu verstecken, sondern darauf, die Wand wirklich eben und farblich einheitlich zu gestalten. Wer hier gründlich arbeitet und die kleine Prozedur des Verschließens ernst nimmt, kann sogar das Gefühl vermeiden, dass Sie die „mietwohnung renovieren“ müssen, obwohl es sich eigentlich nur um kleine Schönheitsreparaturen handelt. So gehen Sie gelassen in die Wohnungsübergabe und haben am Ende das beruhigende Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, bevor Sie die „mietwohnung renovieren“ offiziell abschließen. Letztlich ist es eine Frage der Sorgfalt, ob aus einer simplen Reparatur eine langwierige Angelegenheit wird, und genau diese Sorgfalt sollten Sie walten lassen, um beim Termin mit dem Vermieter keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, selbst wenn es darum geht, die „mietwohnung renovieren“ adäquat abzuschließen.